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Sennder Gründer

Die Macher von Sennder (v. l. n. r.): David Nothacker, Julius Köhler und Nicolaus Schefenacker

©Sennder

Sennder sammelt weiter Investorengelder ein

Die digitale Spedition will damit weiter über Zukäufe und strategische Partnerschaften in Europa wachsen und ihr digitales Produktangebot ausbauen.

Berlin. Die digitale Spedition Senndererweitert ihre Series-D-Finanzierungsrunde um über 80 Millionen US-Dollar. Das teilt das Unternehmen mit. Damit erhöhe sich die aktuelle Finanzierungsrunde auf 240 Millionen US-Dollar.

Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Investor Baillie Gifford, der bereits in technologische Unternehmen wie Amazon, Tesla und Spotify investiert hat. Seit seiner Gründung hat Sennder damit nach eigenen Angaben bereits über 350 Millionen US-Dollar von Investoren erhalten. Mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar, sei Sennder damit die wertvollste Digitalspedition Europas, so das Unternehmen selbst.

Wachstumskurs in Europa beschleunigen

Das frische Kapital soll Sennder’s Wachstumskurs in Europa weiter beschleunigen, heißt es, die Marktposition in den Kernmärkten des Unternehmens dadurch stärken und die Expansion in neue Märkte vorantreiben. Sennder werde auch weiterhin strategische Wachstumsmöglichkeiten nutzen - organisch und über Akquisitionen, teilt das Unternehmen mit.

Seit seiner Gründung im Jahr 2015 ist das Unternehmen nach eigenen Angaben exponentiell gewachsen – auch über Zukäufe. Im Jahr 2020 hat die Digital-Speditionen Uber Freight Europe und Everoad übernommen. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen in einem Joint Venture mit der italienischen Post zusammengeschlossen. Damit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben die größte nationale Komplettladungsspedition Italiens.

Ziel-Übernahmen sind lokale Transportunternehmen

 Sennder will nun nach eigenen Angaben weitere lokaler Transportunternehmen übernehmen, um die Netzwerkdichte und die Zulieferung von Ladungen über seine digitale Plattform „sennOS“ zu erhöhen. Erst vor wenigen Wochen hatte die digitale Spedition das holländische Transportunternehmen Cars & Cargo übernommen und hatte mit der Spedition Zeitfracht eine strategische Partnerschaft geschlossen. David Nothacker, Gründer und CEO von Sennder, wörtlich: „Wir sind stolz darauf, dass wir den Wachstumskurs von 2020 auch 2021 fortsetzen - und bereits die erste Akquisition tätigen und weitere strategische Partnerschaften geschlossen haben.“ Sennder werde seine Präsenz in Europa weiter ausbauen, kündigt der CEO an, und weitere Frachtführer und gewerbliche Verlader an unsere digitale Plattform anbinden und gleichzeitig das digitale Angebot, wie etwa SaaS, ausbauen.  „Akquisitionen und strategische Partnerschaften sind ein wesentlicher Teil dieser Strategie“, so Nothagger. „Das frische Kapital gibt uns die Flexibilität im richtigen Moment zuzugreifen.“  

Die Gründer und Geldgeber von Sennder

Sennder wurde 2015 von David Nothacker, Julius Köhler und Nicolaus Schefenacker gegründet und ist heute nach eigenen Angaben der führende digitale europäische Spediteur. Das Unternehmen wird von europäischen Investoren unterstützt, darunter Baillie Gifford, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A, Next47, Scania Growth Capital, Earlybird und Perpetual. Darüber hinaus hat sich Sennder mit Scania und Siemens zusammengeschlossen. (eh)

 

 

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