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Im Vergleich zu 2018 sei der Umschlag an Niedersachsens Seehäfen um sieben Prozent gestiegen

©Maersk

Seehäfen in Niedersachsen schlagen deutlich mehr Fracht um

Im vergangenen Jahr haben Niedersachsens Seehäfen ihre bestes Ergebnis seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 erzielt. Damit es auch in Zukunft gut läuft, wird derzeit kräftig investiert.

Oldenburg. Mit einem Frachtumschlag von 55,5 Millionen Tonnen haben die Seehäfen in Niedersachsen vergangenes Jahr ihr bestes Ergebnis seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 erzielt. Im Vergleich zu 2018 sei der Umschlag um sieben Prozent gestiegen, sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch in Oldenburg.

Über die neun Häfen in Regie des Landes wurden vor allem mehr Öl, Baustoffe und Getreide transportiert. Bei Stückgut und Autos lag der Umschlag mit 13,5 Millionen Tonnen etwa so hoch wie 2018 (14 Millionen Tonnen). Der Containerverkehr war leicht rückläufig. Das Land investiere dieses Jahr 40 Millionen Euro in die Seehäfen, sagte Althusmann. Ziel sei, diese Summe auch 2021 beizubehalten. Niedersachsen betreibt die Häfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven.

Für die Zukunft gerüstet

Niedersachsen Ports, ein Betreiber von fünf Seehäfen, will dieses Jahr 55 Millionen Euro in den Ausbau und die Unterhaltung der Häfen investieren. Davon seien 40 Millionen Euro Landesmittel. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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