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Die Schweiz will die Sicherheit in Tunneln und auf Pässen deutlich erhöhen

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Schweiz plant höhere Anforderungen an Lkw-Sicherheit

Fahrzeugen, die nicht über vorgeschriebene Sicherheitssysteme verfügen, soll so rasch wie möglich die Nutzung von Tunneln und Pässen in den Schweizer Alpen untersagt werden.

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Bern. Die Verkehrskommission des Schweizer Nationalrates hat einer Initiative des Kantons Tessins zugestimmt, die unter dem Titel „Sichere Straßen jetzt!“ die Anforderungen an die Sicherheit von Lkw deutlich erhöhen will. Konkret verlangt die Initiative, das Fahrzeuge, die nicht über die Sicherheitssysteme verfügen, die in der seit 2015 geltenden Verordnung über technische Anforderungen an Straßenfahrzeuge genannt sind, so rasch wie möglich die Nutzung von Tunneln und Pässen in den Schweizer Alpen untersagt wird. Konkret handelt es sich dabei um ein Antiblockiersystem, einen Notbremsassistenten, ein Stabilitätskontrollsystem, einen Spurwechselassistenten sowie um ein Reifendruckkontrollsystem.

Eine Mehrheit der Kommission ist der Meinung, dass auf diese Weise das Gefahrenpotenzial des Schwerlastverkehrs verringert und auch weiterhin ein hoher Sicherheitsstandard in der Schweiz gewährleistet werden kann. Für die Umsetzung der Standesinitiative Tessin hat die Kommission oder die Kommission des Ständerates – je nach Zuweisung durch die Ratsbüros – nun zwei Jahre Zeit. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHWEIZ – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Schweiz – Transport & Logistik, Verkehrssicherheit im Lkw-Verkehr, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung, Lkw-Fahrverbote

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