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Haltmeier Herbert/prismaonline/picture-alliance

An der Eröffnung des Ceneri-Tunnels nahm unter anderen auch Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler teil (Symbolbild)

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Schweiz: Ceneri-Basistunnel ist eröffnet

Damit verfügt die Schweiz ab sofort über eine leistungsfähige Flachbahn unter den Alpen. Laut Schweizerischen Bundesbahnen können mithilfe des Ceneri-Basistunnel jeden Tag Hunderte Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

Bellinzona. Die Bundespräsidentin der Schweiz, Simonetta Sommaruga, hat den 15 Kilometer langen Ceneri-Basistunnel zwischen dem Schweizer Kanton Tessin und Italien eröffnet. Damit ist das Schweizer Großprojekt NEAT (Neue Europäische Alpen-Transversale) vollendet. Gemeinsam mit dem 2016 eröffneten, bisher längsten Eisenbahntunnel der Welt, dem 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel, steht damit eine leistungsfähige Flachbahn-Magistrale unter den Alpen zur Verfügung. Durch den Ceneri-Basistunnel würden täglich 890 Tonnen CO2-Emissionen eingespart, heißt es seitens der Schweizerischen Bundesbahnen. Italien baut bis 2028 den 4-Meter-Korridor der Lötschberg-Simplon-Achse nach Novara aus, damit Sattelauflieger mit vier Metern Eckhöhe auf der Bahn durchgehend bis zu den großen Umladeterminals in Norditalien transportiert werden können.

Der Eröffnungszeitpunkt ist passend, weil am Samstag der alte Gotthard-Straßentunnel sein 40-jähriges Bestehen feiert. An der Eröffnung des Ceneri-Tunnels nahm unter anderen auch Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler teil. Sie traf sich gestern mit der Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zu Gesprächen über die Verlagerung des Güterverkehrs. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHWEIZ.

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Schweiz, Grüne Logistik & Umweltschutz, Alpenquerender Güterverkehr


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