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Binnenschiff, Havel, Brandenburg

Vor allem auf der Elbe war die Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt in der ersten Jahreshälfte rückläufig

©Ralf Hirschberger/dpa/picture-alliance

Schwächelnde Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt

In der ersten Jahreshälfte wurden auf Sachsen-Anhalts Wasserstraßen weniger Güter umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum.

Halle. In Sachsen-Anhalts Binnenschifffahrt sind im ersten Halbjahr 2019 weniger Güter umgeschlagen worden als im Vorjahreszeitraum. Nach einem Minus von 4,1 Prozent sei eine Gütermenge von 2,7 Millionen Tonnen erreicht worden, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Halle mit. Besonders stark sei der Rückgang im Gebiet der Elbe mit minus 8,2 Prozent ausgefallen. Am Mittellandkanal, der nicht von Niedrigwasser betroffen ist, betrug der Rückgang den Statistikern zufolge nur 0,2 Prozent. 

Rund 70 Prozent der Güter wurden von oder zu Häfen in anderen Bundesländern verschifft, wie es weiter hieß. Gut 30 Prozent kamen aus dem Ausland oder gingen dorthin.

Mit Blick auf die Art der Güter hatten Erze, Steine und Erden mit 28 Prozent den größten Anteil, die Menge legte im Vergleich der beiden Halbjahre um 7,5 Prozent auf 765.000 Tonnen zu. Erzeugnisse aus der Land- und Forstwirtschaft hingegen nahmen um 14,8 Prozent ab. Im Vorjahreshalbjahr hatten sie mit 740.000 Tonnen noch den größten Posten ausgemacht, erreichten jetzt aber nur noch 630. 000 Tonnen.

Ein Plus von 7,6 Prozent auf 59.000 Tonnen gab es laut den Statistikern auch bei Kokerei- und Mineralölerzeugnissen. Bei chemischen Erzeugnissen wurde ein Rückgang um 8,4 Prozent auf 395.000 Tonnen verzeichnet. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Logistikregion Sachsen und Sachsen-Anhalt


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