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Im Bereich Arzneimittelschmuggel nutzen die Schmuggler zunehmend den Postweg, stellte der Zoll fest (Symbolfoto)

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Schmuggelware immer häufiger auf dem Postweg unterwegs

Schmuggler nutzen zunehmend den Postverkehr, um ihre Ware zu versenden, vor allem im Bereich Arzneimittelschmuggel wurden die Zöllner hier fündig.

Frankfurt/Main. Für die Mitarbeiter des Hauptzollamts Frankfurt ist das Internationale Postzentrum im vergangenen Jahr immer häufiger zum Ermittlungsort geworden. Gerade im Bereich Arzneimittelschmuggel oder mit Blick auf Produktpiraterie wurden die Zöllner hier fündig, sagte Albrecht Vieth, der Leiter des Hauptzollamts, am Montag bei der Vorstellung der Bilanz des Jahres 2018 in Frankfurt.

So wurden im vergangenen Jahr bei mehr als 19.000 Aufgriffen fast 1,5 Millionen Tabletten und Ampullen wegen eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz aus dem Verkehr gezogen, die meisten von ihnen im Postverkehr. Beim Drogenschmuggel war 2018 vor allem eine Zunahme bei Kokain zu bemerken, sagte Vieth. Wurden durch die Zöllner im Personen-, Fracht- und Postverkehr im Jahr 2017 noch 94,3 Kilogramm Kokain sichergestellt, waren es im vergangenen Jahr 139 Kilogramm.

Den größten Anteil unter den gut sieben Tonnen beschlagnahmter Drogen hatte wie bereits im Vorjahr die Kaudroge Khat mit 4791 Kilogramm. Zudem stießen die Zöllner unter anderem auf 292 Kilogramm synthetische Drogen, sechs Kilogramm Heroin und acht Kilogramm Marihuana. (dpa)

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