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Vorstand Schmitz Cargobull

Der Schmitz Cargobull-Vorstand (v.l.): Andreas Klein (Chief Operation Officer, Boris Billich (Chief Sales Officer), Andreas Schmitz (Chief Executive Officer), Andreas Busacker (Chief Financial Officer) und Roland Klement (Chief Technical Officer)

©Schmitz Cargobull

Schmitz Cargobull: 10.000 Fahrzeuge mehr produziert als geplant

Der Anhänger- und Aufbautenhersteller hat seine Geschäftszahlen 2016/2017 vorgestellt. Der Umsatz wurde auf über zwei Milliarden Euro gesteigert.

Horstmar. Schmitz Cargobull hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 57.982 Fahrzeuge produziert – gut 10.000 mehr als geplant. Das gab der Anhänger- und Aufbautenhersteller im Rahmen der Vorstellung seiner Geschäftsjahreszahlen 2016/2017 bekannt. Der Umsatz übersprang mit 2,026 Milliarden Euro erstmals die Zwei-Milliarden-Euro-Marke, im Geschäftsjahr zuvor lag er bei knapp 1,8 Milliarden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte rund 104 Millionen Euro. Damit kletterte die Umsatzrendite vor Steuern auf fünf Prozent.

Im klassischen Trailer-Markt der Planen- und Kofferfahrzeuge standen die Zeichen auf Wachstum. Besonders stark habe die Curtainsider-Produktion zugelegt, teilte das Unternehmen mit. Der Fahrzeugausstoß der Sattelcurtainsider S.CS stieg um mehr als 15 Prozent auf fast 31.700 Einheiten (Vorjahr: ca. 27.400 Einheiten). Bei den Sattelkoffern S.KO belief sich die Produktionssteigerung im zweiten Jahr in Folge auf etwa 15 Prozent.

Im Ergebnis waren im abgelaufenen Geschäftsjahr circa 19.000 neue Einheiten abholbereit, verglichen mit rund 16.500 im Vorjahr. Mit rund 12 Prozent Steigerung von über 3400 Einheiten auf über 3800 Einheiten kehrte auch der Produktbereich Sattelkipper S.KI nach einer Neustrukturierung wieder auf den Wachstumspfad zurück. Die eigene Achsenproduktion im Werk Altenberge erreichte mit mehr als 156.000 produzierten Einheiten im Geschäftsjahr einen Rekordstand. Insgesamt summiert sich die Zahl der produzierten Achsen auf mehr als eine Million Stück.

375 mehr Beschäftigte

Auf Basis der guten Produktionszahlen hat sich auch die Zahl der Beschäftigten um 375 erhöht. Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres waren knapp 5800 Mitarbeiter bei Schmitz Cargobull beschäftigt, darunter etwa ein Fünftel Leiharbeitnehmer. Im zyklisch schwankenden Trailermarkt werden diese flexiblen Arbeitskräfte eingesetzt, um in der Produktion Schwankungen von bis zu 35 Prozent ausgleichen zu können.

Die stark steigenden Materialkosten bereiten für das aktuelle Geschäftsjahr 2017/2018 Sorgen, der Vorstand rechnet dennoch mit einer stabilen Nachfrage auf hohem Niveau. „Im Jahr des 125-jährigen Bestehens wollen wir den bisherigen Rekordumsatz von fast 2,2 Milliarden Euro aus dem Jahr 2007/2008 übertreffen“, kündigt der Vorstandsvorsitzende Andreas Schmitz an. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-TRAILER & AUFBAUTEN.

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