Schleswig-Holstein: Feldversuch mit Eurocombi gestartet

Künftig setzt auf zwei Referenzstrecken die Spedition Voigt 25 Meter lange LKW-Kombinationen ein

Neumünster. In Schleswig-Holstein hat der Feldversuch mit überlangen LKW begonnen. Künftig setzt auf zwei Referenzstrecken die Spedition Voigt sogenannte Eurocombi ein, berichten die „Kieler Nachrichten“. Vom Hof der Spedition in Neumünsters Industriegebiet pendeln die 25 Meter langen LKW-Kombinationen täglich nach Stapelfeld zu Lekkerland und nach Rendsburg zur Firma ACO. Der Einsatz eines solchen Fahrzeugs bringe eine jährliche Kraftstoffersparnis von rund 45.000 Litern Diesel, sagte Spediteur Henning Voigt der Tageszeitung. Das entspreche einer Ersparnis von über 127 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die jetzt mit Ausnahmegenehmigungen zugelassenen Eurocombi haben ein zulässiges Gesamtgewicht von 40 Tonnen. Als „steinigen Weg“ bezeichnete Voigt die Entwicklung bis zu den heutigen Referenzstrecken. Deutschlandweit gab es bereits eine Reihe von Feldversuchen mit den großen Lastzügen. Unter anderem durch Niedersachsen, Thüringen und Baden-Württemberg rollten die LKW. Aktuell sind Eurocombi noch in Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz. Der Versuch in Schleswig-Holstein könne zeigen, dass das Konzept „mittelstandstauglich“ sei, erklärte Thorsten Witt, Leiter der Logistik bei ACO Severin Ahlmann in Büdelsdorf. (sb)

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