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Bundesverkehrsminister Scheuer will den Aufbau von Ladestationen deutlich beschleunigen

©Lino Mirgeler/dpa/picture-alliance

Scheuer legt Entwurf für Masterplan Ladeinfrastruktur vor

Um den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu beschleunigen, hat das Bundesverkehrsministerium nun einen Masterplan zur Ladeinfrastruktur vorgelegt.

Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat einen Entwurf für einen „Masterplan Ladeinfrastruktur“ vorgelegt. Ziel sei es, den Aufbau von Ladestationen vor allem für Elektrofahrzeuge deutlich zu beschleunigen, wie Scheuer am Donnerstag, 24. Oktober, der „Deutschen Presse-Agentur“ sagte. Es gehe um gezielte Förderungen, verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und eine „aktive Koordination“ zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Industrie.

Bis Ende des Jahres solle eine Nationale Leitstelle gegründet werden, die die erforderlichen Maßnahmen für einen beschleunigten Aufbau der Ladeinfrastruktur koordinieren solle, so Scheuer. „Die Automobilindustrie und Energiewirtschaft haben mir ihre aktive Unterstützung dafür zugesagt.“

Der Entwurf des Masterplans befindet sich derzeit laut Ministerium in der finalen Abstimmung. So sollen bis 2023 mehr als drei Milliarden Euro in die Tank- und Ladeinfrastruktur für Pkw und Lkw mit CO2-freien Antrieben investiert werden. 2020 sollen erstmals auch 50 Millionen Euro für private Lademöglichkeiten bereitgestellt werden. Außerdem sollen verstärkt Ladepunkte an Kundenparkplätzen zum Beispiel an Supermärkten gefördert werden. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, Hybrid- und Elektro-Lkw, Verkehrspolitik Deutschland, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung, Trends & Innovationen in Lkw- und Fahrzeugtechnik, Behörde – Bundesverkehrsministerium

  • 31.10.2019

    gerd

    wie wäre es mit SchuKo Steckdosen an Bahnparkplätzen? Billig, reicht völlig für Pendler und Laternenparker können nachts dort laden.


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