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Andreas Scheuer

Bundesverkehrsminister Scheuer sprach sich gegen eine einseitige Förderung der Elektromobilität aus

©Michael Kappeler/dpa/picture-alliance

Scheuer gegen einseitige Förderung der Elektromobilität

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sprach sich bei der Förderung alternativer Antriebe für einen technologieoffenen Ansatz aus.

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Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat sich gegen eine einseitige Förderung der Elektromobilität ausgesprochen und damit Äußerungen von VW-Chef Herbert Diess widersprochen. Der Bundesverkehrsminister sagte am Montag, 8. April, auf einer Mobilitäts-Konferenz in Berlin, er halte die Aussagen von Diess für „komplett falsch“. Der VW-Chef hatte gefordert, voll auf Elektromobilität zu setzen.

Scheuer betonte, richtig sei ein technologieoffener Ansatz. „Wir müssen breit bleiben.“ Man könne noch nicht sagen, welches in zehn Jahren das beste Antriebskonzept sei. Es müsse auch die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gefördert werden, sagte der Bundesverkehrsminister.

VW-Chef Diess hatte gesagt, in Politik und Verbänden dürfe nicht länger so getan werden, als gebe es gleichwertige Alternativen zum E-Antrieb. Der Batterieantrieb sei auf absehbare Zeit die beste und effizienteste Möglichkeit für weniger Kohlendioxid (CO2) im Straßenverkehr.

Scheuer wehrte sich auch gegen Kritik, er würde zu wenig für mehr Klimaschutz im Verkehr zu tun. Er sei aber gegen Verbote und Einschränkungen. „Wir wollen Mobilität bequem, bezahlbar, umwelt- und klimafreundlich machen.“ (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, Hybrid- und Elektro-Lkw, Verkehrspolitik Deutschland

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