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Autobahn, Sperrung

Durch die für Mitte März geplante Sperrung der Bundesstraße 156 befürchtet Bayern eine Verlagerung des Schwerverkehrs

©Bernd Wüstneck/dpa/picture-alliance

Salzburger Lkw-Fahrverbot verstimmt Bayern

Mitte März soll eine Sperre der österreichischen Bundesstraße 156 zwischen Braunau und Salzburg in Kraft treten. Bayern kritisiert das bereits heftig, da eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf deutsche Seite befürchtet wird.

Salzburg. Die für Mitte März geplante Sperrung der Bundesstraße 156 zwischen Braunau und Salzburg hat zu einer ernsten Verstimmung zwischen Salzburg und seinen bayrischen Nachbarn geführt. „Mir fehlt das lebendige Miteinander zwischen deutscher und österreichischer Seite“, sagte Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher laut Passauer Neuer Presse. Bayern befürchtet eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf die B 20 entlang der Staatsgrenze.

Bürgerinitiativen fürchten Mehrverkehr auf der B 20

Deshalb formiert sich von Freilassing bis Burghausen bereits Protest. „Dies kann nur zu einem Desaster für die Anwohner und die Städte und Dörfer entlang der B 20 führen – bis hin zum Verkehrskollaps“, heißt es in der Petition, die chiemgau24.de vorliegt. Zwei Bürgerinitiativen aus Tittmoning fordern in dem Appell „alle diplomatischen, juristischen und notfalls sonstige Gegenwehr-Maßnahmen einzuleiten“. Auch Laufens Bürgermeister Hans Feil kündigte an sich etwas zu „überlegen“. Die österreichische Seite bleibt bei ihrem Entschluss. „Ja, wir hätten uns besser miteinander austauschen müssen", räumte der Salzburger Landesrat Stefan Schnöll allerdings ein. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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