Carnet TIR, LKW, Auflieger, Anhänger, Zoll
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Beim Versand mit Carnet TIR wird nicht an jeder Grenzdurchgangsstelle ein Zollverfahren durchgeführt, sondern nur an der ausgehenden Zollstelle und beim Zoll des Bestimmungsortes

©Fotolia/B. Wylezich

RUSSLAND AKZEPTIERT WIEDER CARNET TIR

An 45 ausgewählten Grenzübergängen wendet Russland das Carnet-TIR im Lkw-Güterverkehr an. Es kann allerdings weiter zu Problemen kommen.

Moskau. In Russland gibt es wieder klar definierte Regeln für die Akzeptanz von Carnet-TIR im grenzüberschreitenden Lkw-Güterverkehr. Wie die russischen Behörden bestätigten, würden an 45 ausgewählten Grenzübergangsstellen Lkw mit Carnet-TIR akzeptiert und dementsprechend zollabgefertigt. Die Arbeitsgemeinschaft Internationaler Straßenverkehrsunternehmer Österreichs (AISÖ) wurde von der internationalen Straßentransportunion IRU offiziell darüber informiert, dass die russischen Zollbehörden mit der Order Nummer 2568 vom 14. Dezember 2015 an 45 ausgewählten Zollstellen das Carnet TIR zu den bekannten Bestimmungen akzeptieren, heißt es dazu in einer Mitteilung an die Transportbranche.

Die zitierte Order Nummer 2568 wurde am 18. Dezember 2015 formell durch das russische Justizministerium eingetragen und erlangt innerhalb von 30 Tagen ihre Gültigkeit, verlautet aus Moskau. Bei den Grenzübergängen handelt es sich um Zollstellen zum Baltikum (Estland, Lettland, Litauen), zu Skandinavien (Finnland, Norwegen), zu Polen und der Ukraine, sowie zu Aserbaidschan, Georgien und der Mongolei.

„Probleme bei der Abfertigung der Carnet-TIR auch an den genannten Zollstellen können in der Praxis derzeit allerdings noch nicht gänzlich ausgeschlossen werden“, heißt es in der Mitteilung der AISÖ an ihre Mitglieder.  (mf)

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