Jade-Weser-Port

Die Suche nach neuen Investoren für die Logistikzone des Tiefwasserhafens gestaltet sich schwierig

©Picture Alliance/dpa/Klaus Nowottnick

Rückschlag für Jade-Weser-Port

Geplante Ansiedlungen sind geplatzt. Chinesischer Offshore-Investor und Logistiker kommen nun doch nicht nach Wilhelmshaven.

Wilhelmshaven. Neuer Rückschlag für Wilhelmshaven: Ein Fundamenthersteller für Offshore-Windkraftanlagen will sich nun doch nicht in der Stadt ansiedeln. Das Unternehmen habe Investitionspläne von 50 Millionen Euro aufgegeben, sagte am Dienstag ein Sprecher der Stadt. Zuvor hatte der Weser-Kurier (Bremen) über den Rückzieher berichtet. Grund sollen Sorgen über mögliche Überkapazitäten sein, da die Investoren mit den neuen Ausbauzielen für die Windkraft keinen Bedarf für zusätzliche Fertigung sehen.

Die chinesische Hantong-Gruppe wollte mit der Neugründung Jade Werke jährlich bis zu 80 Gründungsstrukturen für Offshore-Windräder bauen und bis zu 100.000 Tonnen Stahl verarbeiten. Als deutscher Kooperationspartner war das Logistikunternehmen Rhenus Midgard vorgesehen. Bei der Vorstellung der Pläne im Jahr 2012 war von mindestens 200 neuen Arbeitsplätzen die Rede.

In der Logistikzone des Tiefwasserhafens ist zudem die Ansiedlung eines weiteren Unternehmens geplatzt. Die Frankfurter Gesellschaft „3Y“ wollte dort bis zu 20 Millionen Euro in Anlagen zur Verschiffung von Projektladungen investieren. Nach Angaben der Stadt habe die landeseigene Vermarktungsgesellschaft am Jade-Weser-Port nun die Rückabwicklung des Vertrags eingeleitet. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special WINDENERGIE-LOGISTIK.

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Windenergie-Logistik, Hafen Wilhelmshaven

  • 28.04.2014

    MiGo

    So sorgt Mutti Merkel für ihr Volk... immer schön die alternativen Energien schlechtreden und die kapitalkräftige Atomlobby pflegen... das schafft Parteispenden, wen jucken da die Arbeitsplätze oder gar die Umwelt ?

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