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Der Motorenhersteller Deutz leidet unter einer konjunkturbedingten Nachfragenschwäche

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Rückläufige Auftragseingänge belasten Deutz

Der Motorenhersteller konnte sein Ergebnis stark verbessern. Allerdings gab es einen deutlichen Rückgang bei den Auftragseingängen.

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Köln. Der Motorenhersteller Deutz hat im zweiten Quartal sein Ergebnis deutlich verbessert. Der Gewinn fiel mit 24,4 Millionen Euro auch dank Grundstücksverkäufen mehr als dreimal so hoch aus wie vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte. Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich um drei Prozent auf 477 Millionen Euro. 

Weniger erfreulich war allerdings die Entwicklung bei den Auftragseingängen. Sie brachen zwischen April und Juni um 15,9 Prozent auf knapp 439 Millionen Euro ein. Damit verschärfte sich der Rückgang bei den Auftragseingängen noch einmal gegenüber dem ersten Quartal. Hier wirke sich auch die konjunkturell bedingte Nachfrageschwäche in den vergangenen Monaten aus, berichtete das Unternehmen. 

Deutz-Chef Frank Hiller, bekräftigte dennoch die Prognose für das Gesamtjahr. Angesichts des nach wie vor hohen Auftragsbestandes rechnet Deutz weiterhin mit einer Umsatzsteigerung auf mehr als 1,8 Milliarden Euro. An der Börse wurde die Entwicklung bei dem Kölner Unternehmen dennoch mit Sorge beobachtet. Zu Handelsbeginn brach der Kurs der Deutz-Aktie zeitweise um mehr als 11 Prozent ein. (dpa)

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