Rostocker Seehafen mit Umschlagsrückgang

Die Gründe für den Umschlagsrückgang am Rostocker Seehafen sind vielfältig

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Rostocker Seehafen mit Umschlagsrückgang

Am Seehafen Rostock wurden in diesem Jahr deutlich weniger Güter umgeschlagen. Der Rückgang betrug gegenüber 2017 rund vier Prozent. Das sind die Gründe.

Rostock. Der Rostocker Seehafen hat im Vorjahr einen Rückgang der Umschlagsmenge um vier Prozent auf 25,6 Millionen Tonnen Güter verbucht. "Diese Verluste sind auf eine Vielzahl von Sonderfaktoren wie eine schlechte Ernte und planmäßige Wartungsarbeiten bei wichtigen Verladern zurückzuführen", sagte Hafen-Geschäftsführer Jens Scharner am Freitag bei der Vorlage der Bilanzzahlen 2018. Diese Faktoren würden jedoch keinen generellen Trend begründen, es handele sich um ein temporäres Auftreten.

Dagegen konnte im RoRo- und Fährverkehr mit einem Plus von vier Prozent gegenüber 2017 der Wachstumskurs fortgesetzt werden. "Durch die geringere Tonnageintensität genügte dieses Wachstum aber nicht, um die Umschlagseinbußen bei den besonders tonnenintensiven Massengütern vollständig zu kompensieren", erläuterte Scharner. (dpa/fa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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