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H2-Renault

Die drei H2-Modelle basieren auf den Renault-Transportermodell Master 

©Renault

Renault will noch in diesem Jahr Brennstoffzellen-Transporter bauen

Der französische Hersteller nutzt dafür die Basis des Transporters Master sowie sein neues Joint-Venture mit dem Wasserstoffspezialisten Plug Power Inc.

Brühl. Renault will noch in diesem Jahr drei leichte Nutzfahrzeuge auf Basis des Master mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen. Basis ist das gegründete Joint Venture „HYVIA“ zwischen der Renault Group und Plug Power Inc., laut Renault einem der Weltmarktführer für schlüsselfertige Wasserstofflösungen.

Die drei H2-Transporter werden über eine Dual-Power-Architektur verfügen und können sowohl batterieelektrisch als auch mit wasserstoffbasierter Energie betrieben werden. Zusätzlich zur 33-kWh-Batterie verfügen sie über eine 30-kW-Brennstoffzelle. Zum Brennstoffzellensystem gehören neben dem eigentlichen Brennstoffzellenblock („Stack“) alle erforderlichen Subsysteme für die Luft- und Wasserstoffversorgung und -regelung, die Befeuchtung und die Kühlung. Hinzu kommen Tanks, die je nach Version zwischen 3,0 und 7,0 Kilogramm Wasserstoff enthalten. Die Kombination aus beiden Technologien ermöglicht laut Herstellerangabe Reichweiten von bis zu 500 Kilometer, davon 100 Kilometer im reinen Batteriebetrieb.

Neben einem Busmodell mit 15 Sitzplätzen will Renault seinen H2-Trasporter auch als Kastenwagen mit zwölf Kubikmetern Ladevolumen sowie als Plattformfahrgestell anbieten. Abgesehen von den Fahrzeugen will HYVIA Elektrolyselösungen, mobile Speicherstationen und bis Ende 2021 auch Wasserstofftankstellen anbieten, die einfach und sicher in der Anwendung sein sollen. Hinzu kommen Finanzierungsangebote für Wasserstofftankstellen oder -fahrzeuge sowie Wartungsservices innerhalb des Renault Netzwerks. (bj)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RENAULT-NISSAN NFZ.

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