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Die Bahnindustrie in Deutschland kämpft mit einer schwachen Auftragslage

©Ralf Hirschberger/dpa/picture-alliance

Rekordumsatz in der Bahnindustrie - trotzdem geringe Auftragslage

Die Halbjahresbilanz der Bahnindustrie in Deutschland: Auftragseingang spiegelt nicht die klimapolitischen Vorhaben Deutschlands wider.

Berlin. Der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) erzielte nach eigenen Aussagen im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatzrekord von 7,3 Milliarden Euro. Trotzdem müssen die Hersteller von Zügen und Bahn-Infrastruktur in Deutschland eine schwache Auftragslage akzeptieren. Im ersten Halbjahr stieg der Branchenumsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro, wie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland am Montag, 4. Oktober, mitteilte. In die Auftragsbücher kamen Bestellungen im Wert von sieben Milliarden Euro, das entsprach einem Minus von knapp sieben Prozent. „Die Auftragslage passt nicht zu den klimapolitischen Zielen Deutschlands, Mobilität durch Schiene 4.0 zu dekarbonisieren“, kritisierte Verbandspräsident Andre Rodenbeck. Deutschland modernisiere sein Schienennetz zu langsam. (ste/dpa)

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