Verkehrsunfall

158 Menschen kamen bei Unfällen im März dieses Jahres ums Leben und damit so wenige wie noch nie seit der Wiedervereinigung

©Frank Hoermann/Sven Simon/dpa/picture-alliance

Rekordtief bei Verkehrstoten im März

Weil weniger Menschen im Straßenverkehr unterwegs waren, ist auch die Zahl der Unfallopfer im März stark gesunken. Das Statistische Bundesamt macht dafür vor allem die Corona-Krise verantwortlich.

Wiesbaden. Der Corona-Lockdown hat die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen im März auf ein Rekordtief sinken lassen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, kamen 158 Menschen bei Unfällen ums Leben, so wenige wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Im Vorjahresmonat lag die Opferzahl bei 234.

Auch die Zahl der Verletzten ging im Vergleich zum März 2019 um 27 Prozent auf rund 20.400 zurück. Weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen gab es zuletzt nur im Februar 2010 (19.500). Die Gesamtzahl der Unfälle ist im März um 23 Prozent auf 166.000 gesunken.

Im gesamten ersten Quartal 2020 erfasste die Polizei rund 564.000 Straßenverkehrsunfälle, und damit knapp zehn Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Darunter waren rund 53.600 Unfälle mit Personenschaden (minus 10,8 Prozent). Die Zahl der Verkehrstoten ist im Vergleich zum ersten Jahresviertel 2019 um 14,5 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Verletzten sank um 12,3 Prozent auf rund 68.500. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CORONA EPIDEMIEN & SEUCHEN – TRANSPORT UND LOGISTIK.

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Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Verkehrssicherheit, Behörde – Statistisches Bundesamt


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