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Binnenschifffahrt

Die Regierung rechnet künftig mit weniger Kohletransporten und gleichzeitig mehr Baustofftransporten per Binnenschiff

©Otto Durst/Fotolia

Regierung: Stagnation bei der Binnenschifffahrt bis 2023 möglich

Die Binnenschifffahrt tritt beim Transportaufkommen aktuell auf der Stelle. Daran wird sich laut Bundesregierung auch in den nächsten Jahren wenig ändern.

Berlin. Auf die Binnenschifffahrt kommt eine Stagnation zu, die auch für die Jahre 2021 bis 2023 prognostiziert wird. Diese Ansicht vertritt die Regierung nach der Mittelfristprognose im Winter 2019/20, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die Jahre 2020 bis 2023 erstellt wurde und über die „Heute im Bundestag“ informiert. Der Regierung zufolge ist im Steinkohleabsatz ein Rückgang zu erwarten, weshalb die Kohletransporte auf den Bundeswasserstraßen künftig rückläufig sein werden. Gleichzeitig werde ein gegenläufiger Effekt in gleicher Höhe bei den Baustofftransporten erwartet, heißt es in der Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Zur Frage nach Alternativen für die Binnenschifffahrt zum Transport von Kohle heißt es in der Antwort: Nach Auffassung der Bundesregierung sind der Containertransport, der Transport von Baustoffen, chemischen Grundstoffen, Sekundärrohstoffen, Abfällen, Fahrzeugen beziehungsweise Erzeugnissen der Automobilindustrie sowie Großraum- und Schwerlasttransporte Märkte mit Entwicklungspotential für die Binnenschifffahrt. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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