Rauch Landmaschinen führt Fertigungskapazitäten zusammen

I+O übernimmt die Generalplanung für den neuen Standort im Baden-Airpark

Heidelberg. Das Unternehmen Rauch Landmaschinen, Hersteller von Düngerstreuern, bündelt seine drei bisherigen Produktionsstätten an einen neuen Standort im Baden-Airpark. Als Generalplaner ist die I+O Industrieplanung + Organisation für alle Aufgaben rund um Architektur und Bau sowie für Logistik- und IT-Planung zuständig. Heute erfolgte der erste Spatenstich für den Bau des neuen Firmensitzes von Rauch. Anfang Oktober hatten die Rodungs- und Einrichtungsarbeiten auf dem 43.000 Quadratmeter großen Grundstück begonnen, die Inbetriebnahme ist für Ende August 2009 geplant. An den drei Standorten Sinzheim, Bühl und Vimbuch betreibt Rauch die Produktion von Streuern für die Dünge- und Sätechnik sowie von Streugeräten für den Winterdienst. Der am größten Standort in Sinzheim gab es keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Rauch beauftragte deshalb I+O mit der Konzeptplanung für eine Zentralisierung aller Standorte. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen den einzelnen Fertigungsstufen zu optimieren und gleichzeitig die Kosten für die innerbetriebliche Logistik zu reduzieren. Die Entscheidung fiel auf den Baden-Airpark. Dieser liegt sieben Kilometer Luftlinie vom alten Standort entfernt und verfügt über die benötigten Verkehrsanbindungen. Das Gelände ist erweiterbar. „Im vergangenen Geschäftsjahr stieg unser Gesamtumsatz um 38 Prozent. Mit Investitionen in unseren neuen Standort wollen wir dieser Entwicklung weiteren Vorschub leisten“, erklärt Hermann Rauch, kaufmännischer Geschäftsführer von Rauch Landmaschinen. Robert Landwehr, verantwortlicher Projektleiter bei I+O: „Am neuen Standort von Rauch können wir über 15.000 Quadratmeter Hallenfläche für Produktion und Logistik sowie 2750 Lagerplätze für Gitterboxen und Paletten bereitstellen. Alle bislang dezentralen Fachboden-Läger werden in einem neuen Automatischen Kleinteilelager zusammengefasst. Eine Software, die an das Produktionsplanungssystem gekoppelt ist, sorgt für eine transparente und effiziente Verwaltung. So optimieren wir die gesamten Abläufe in der Kleinteile- und Ersatzteilelogistik und senken die damit verbundenen Kosten.“ Sowohl für die Lagerung von Produktionsware, Kaufteile und Halbfertigware, als auch für Aftermarket-Produkte bietet das Kleinteilelager 5800 Lagerplätze. Es fasst Behälter der Größen 600 mal 400 und 400 mal 300 Millimeter und ist erweiterbar. (sv)

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