Rail Cargo Group, Güterzug

Die Rail Cargo Group ist 2018 weiter gewachsen

©David Payr/ÖBB

Rail Cargo Group macht 2018 mehr Umsatz

Die Schienengütertochter der Österreichischen Bundesbahnen ist im Vergleich zum Vorjahr zwar gewachsen. Der Vorstandschef hadert aber mit der Preisentwicklung im Markt und kündigt Verteuerungen an.

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Wien. Rail Cargo Group (RCG) in Österreich ist 2018 stärker gewachsen als der Gesamtmarkt und hat beim Umsatz um rund fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zugelegt. Das teilte die Schienengütertochter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) jetzt mit. „Wir können sagen, dass wir uns als Rail Cargo Group im Vergleich zu anderen Mitbewerbern in der Logistikbranche gut behaupten konnten und für 2018 wieder mit einem Ergebnis im zweistelligen Bereich rechnen“, sagte Clemens Först, Vorstandschef der RCG.

Nicht zufrieden sei er mit den Margen im Schienengüterverkehr und der Preisentwicklung. Während Handel und Industrie saftige Gewinne erwirtschaften habe das die Logistikbranche bislang nicht geschafft. Först: „Die Margen in der Logistikbranche müssen mittelfristig nach oben gehen.“ Die Preiserhöhungen der RCG für 2019 bewegen sich deshalb auf breiter Ebene und tangieren alle Branchen und Geschäftsfelder. Ausfallen werden sie im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. (mf/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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