Postdienstleister PIN schickt weitere Töchter in die Insolvenz

Der angeschlagene Postdienstleister PIN Group schickt weitere 19 Tochtergesellschaften in die Insolvenz.

Köln. Das teilte der Vorstandschef und Sanierungsexperte Horst Piepenburg am Mittwoch in Köln mit. Hintergrund der Maßnahme sei, dass PIN künftig den gesetzlichen Mindestlohn bezahlen werde. Von der Insolvenz sind dann rund zwei Drittel der 9000 Beschäftigen des Unternehmens betroffen. Bislang hatte PIN bundesweit für 18 Tochterfirmen Insolvenzanträge eingereicht. Das Unternehmen, das neben TNT zum größten Konkurrenten der Deutschen Post gehört, war Ende vergangenen Jahres in finanzielle Schwierigkeiten geraten, nachdem der Großaktionär Axel Springer der Gesellschaft wegen der Einführung des Mindestlohns den Geldhahn zugedreht hatte.

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