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Der Briefdienstleister Postcon hat einen Käufer gefunden

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Postcon-Verkauf vor dem Abschluss

Ein ganzes Jahr bereitete die niederländische PostNL den Verkauf ihrer deutschen Tochtergesellschaft vor. Nun ist es entschieden: Der Briefdienstleister geht an Quantum Capital Partners (QCP).

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Ratingen. Die niederländische Post NL verkauft ihre deutsche Tochtergesellschaft Postcon an Quantum Capital Partners (QCP).  Vorbehaltlich der Erfüllung aller Vertragsbedingungen sowie der notwendigen kartellrechtlichen Zustimmung wird ein Abschluss der Transaktion bis Ende 2019 erwartet, hieß es in einer Mitteilung. Bereits vor einem Jahr hatte PostNL angekündigt, Deutschlands zweitgrößten Briefdienstleister verkaufen zu wollen. 

Angaben zum Preis wurden nicht gemacht. Die Postcon hat eine eigene Zustellung im Rheinland und Ruhrgebiet. Zudem gehört ihr die PIN Mail in Berlin. Insgesamt hat das Unternehmen 3500 eigene Mitarbeiter. Auch über Partner werden Briefe bundesweit zugestellt.

„Wir blicken positiv in die Zukunft und sind überzeugt, unsere Marktposition gerade unter unserem neuen Eigentümer Quantum Capital Partners weiter ausbauen zu können“, betont Postcon-CEO Dr. Rüdiger Gottschalk. Die Transaktion umfasse sämtliche Aktivitäten und Beteiligungen, die im Zusammenanhang mit Postcon stehen. Für Mitarbeiter, Kunden, Joint Venture- und Netzwerk-Partner ändert sich mit dem Verkauf laut Postcon nichts. 

Hintergrund für den Verkauf ist die Entscheidung von PostNL, sich künftig auf das Kerngeschäft Kerngeschäft Brief, Paket und E-Commerce in den Benelux-Staaten konzentrieren zu wollen (die VerkehrsRundschau berichtete). „Mit dem Verkauf von Postcon haben wir einen weiteren Schritt in unserer Strategie gemacht, die Transformation von PostNL zu einem E-Commerce-Logistikdienstleister zu unterstützen“, sagte PostNL-CEO Herna Verhagen. Quantum Capital Partners (QCP) ist eine internationale Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in München, die in der Postbranche bislang noch nicht sehr bekannt ist. Die Beteiligungen des Unternehmens sind bisher eher in der Metallbranche angesiedelt. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special POST- & BRIEFMARKT.

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