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Der PostBOT

Der PostBOT folgt dem Zusteller auf Schritt und Tritt

©Jens Meyer/AP Photo/picture-alliance

Post verabschiedet sich vom Zustell-Roboter

Mehrere Monate lang hatte der Konzern den so genannten "PostBOT" erfolgreich getestet. Nun legt er nicht nur diese Idee auf Eis.

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Bonn. Die Deutsche Post hat sich von ihrer Idee verabschiedet, Zusteller durch einen Begleitroboter namens PostBOT zu unterstützen. Das berichtet die Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ und beruft sich auf ein Interview mit Post-Chef Frank Appel. „Das funktioniert technisch gut, aber die Geräte sind heute noch zu teuer“, sagte er gegenüber dem Blatt. In der Paketzustellung würden in absehbarer Zeit keine neuen Technologien wie Drohnen oder Kofferraumzustellung eingesetzt werden, selbst in 20 bis 30 Jahren werde das Unternehmen noch Menschen als Paketzusteller haben, führte er an.

Auch ihr Angebot von Paketkästen für einzelne Häuser legt die Deutsche Post auf Eis – der Bedarf sei geringer gewesen als erwartet. Stattdessen wolle der Konzern nun darauf setzen, das Angebot an Packstationen in Deutschland systematisch auszubauen. Dazu müssten allerdings noch geeignete Orte gefunden werden, schreibt der Tagesspiegel.

Der „PostBOT” ist ein vierrädriges, 1,50 Meter hohes Gefährt, das dem Zusteller auf Schritt und Tritt folgt. Er kann bis zu 150 Kilogramm Postsendungen tragen. Zudem stoppt der elektrisch fahrende Helfer vor Hindernissen und kann Bordsteine überwinden.  (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special POST- & BRIEFMARKT.

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Post- & Briefmarkt, KEP – Kurier-, Express-, Paketdienste, Appel, Frank, Trends & Innovationen in Transport und Logistik, Deutsche Post DHL

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