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Die Deutsche Post bekommt es nach einer Portoerhöhung mit einer Beschwerde beim Bundeskartellamt zu tun

©Frank May/picture-alliance

Portoerhöhung: Börsenverein legt bei Bundeskartellamt Beschwerde ein

Die Deutsche Post sieht sich nach einer Portoerhöhung mit einer Beschwerde beim Bundeskartellamt konfrontiert. Der deutsche Buchhandel, von dem die Beschwerde kommt, sieht seine Mitglieder benachteiligt.

Frankfurt/Main. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen die Deutsche Post eingelegt. Die Post gefährde mit ihren Portoerhöhungen auch für Büchersendungen die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelgroßen Buchhandlungen und Verlage, sagte Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis am Montag. „Wir fordern das Bundeskartellamt deshalb auf, den Sachverhalt zu untersuchen und eine faire Marktsituation für alle Beteiligten zu schaffen.“ Verlage und Buchhandlungen leisteten einen wichtigen Beitrag für Kultur und Gesellschaft.

„Stationäre Buchhändler benötigen eine bezahlbare Möglichkeit, Bücher zu versenden, um sich gegenüber dem reinen Online-Handel zu behaupten. Für kleine und mittlere Verlage ist der Postweg elementar, um Bücher zu versenden, die im Buchhandel in der Breite nicht vorkommen“, sagte Skipis. Da die Post zusätzlich zur Portoerhöhung die Maße für die bisherigen Büchersendungen verringere, müssten rund ein Drittel der bisherigen Büchersendungen künftig als Pakete versandt werden – verbunden mit höheren Kosten. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special DEUTSCHE POST DHL.

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