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Kartell

In Polen sollen Lkw-Verkäufer Preisabsprachen getroffen haben (Symbolfoto)

©Zerbor/stock.adobe.com

Polen: Kartell-Vorwurf gegen Lkw-Verkäufer

Mehrere große Lkw-Verkäufer in Polen sollen seit dem Jahr 2011 illegale Preisabsprachen getroffen und Marktpreise manipuliert haben. Es drohen hohe Strafen.

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Warschau. Das polnische Amt für Wettbewerbs- und Konsumentenschutz (UOKiK) hat Ermittlungen gegen fünf Lkw-Händler wegen illegaler Preisabsprachen aufgenommen. Im Jahr 2011 sollen sie ein Preiskartell gegründet und den polnischen Markt seitdem unter sich aufgeteilt haben.

Angeklagt sind die Firmen DBK, ESA Trucks Polska, TB Truck & Trailer, Van Tilburg-Bastianen Groep und WTC. Die Absprache soll unter anderem darin bestanden haben, dass diese Unternehmen auf illegale Weise untereinander vereinbarten, DAF-Lkw in bestimmten Zeiträumen in jeweiligen Regionen Polens zu verkaufen und sich nicht gegenseitig als Konkurrenten in die Quere zu kommen.

Die betroffenen Unternehmen haben die Vorwürfe allesamt kategorisch zurückgewiesen. Sollten sie dennoch für schuldig befunden werden, drohen ihnen Strafen von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes sowie den verantwortlichen Managern zusätzlich bis zu zwei Millionen Zloty (knapp 500.000 Euro). Die Behörden halten es für möglich, dass es illegale Preisabsprachen bereits vor dem Jahr 2011 gegeben hat. (mk)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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