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In Mannheim befindet sich der zweitgrößte Rangierbahnhof Deutschlands

©Robert Grahn/Euroluftbild/picture-alliance

Planungen für Bahnprojekt Mannheim-Karlsruhe gestartet

Das Schienennetz zwischen Mannheim und Karlsruhe zählt zu den wichtigsten Bahnverbindungen Europas. Durch einen Neu- beziehungsweise Ausbau der Bahnstrecke soll auch der Güterverkehr verbessert werden.

Stuttgart. Die Planungen für einen Neu- beziehungsweise Ausbau der Bahnstrecke Mannheim-Karlsruhe haben begonnen. Das Schienennetz zwischen beiden Städten ist der Deutschen Bahn zufolge am Limit – sowohl beim Personen- als auch beim Güterverkehr. Mit dem Projekt soll die Kapazität für mehr Verkehr auf der Schiene erhöht werden, wie die Bahn am Montag mitteilte. Das sorge etwa für freie Autobahnen, weniger Staus und bessere Luft.

Das soll den Regionen Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein ihre Stellung als bedeutende Schaltstellen der europäischen Wirtschaft und als Drehscheiben für den deutschen Fernverkehr sichern. Der Verlauf der Bahnstrecke steht noch nicht fest. Ob die vorhandene Gleisstrecke ausgebaut oder neue Trassen gebaut werden, soll in weiteren Untersuchungen geklärt werden. Den Startschuss für das Projekt Mannheim-Karlsruhe bildet eine am 12. November über das Internet zugängliche Informationsveranstaltung.

Betroffen ist die Strecke zwischen Mannheim-Waldhof im Norden über die gesamte Rheinebene bis nach Karlsruhe im Süden. Die Bahn geht davon aus, dass die Suche nach möglichen Streckenführungen mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Logistikregion Baden-Württemberg, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung


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