A14, Nordverlängerung, Autobahn, Sachsen-Anhalt

Der Ausbau der A 14 kann weitergehen

©Peter Gercke/dpa/picture-alliance

Planungen für A 14-Nordverlängerung kommen weiter voran

Der Planfeststellungsbeschluss für den 13 Kilometer langen Abschnitt von Lüderitz bis Stendal liegt nun vor.

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Stendal. Die Nordverlängerung der Autobahn 14 von Magdeburg Richtung Ostsee kommt einen großen Schritt voran. Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt von Lüderitz bis Stendal liegt vor. „Damit kann es kontinuierlich weitergehen mit dem Bau der wichtigen Nord-Süd-Verbindung durch die Altmark”, sagte Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) am Rande eines Baustellenbesuchs in Schernikau (Landkreis Stendal). Dort entsteht ein Zubringer für die künftige Autobahn. Für den knapp 13 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Lüderitz und Stendal-Mitte sind Baukosten von rund 150 Millionen Euro veranschlagt. 

In der vergangenen Woche hatten das Verkehrsministerium und die Umweltschutzorganisation BUND einen Kompromiss verkündet, der zusätzliche Natur- und Lärmschutzmaßnahmen vorsieht. Im Gegenzug verzichtet der BUND auf Klagen gegen alle weiteren A 14-Abschnitte.

Inzwischen hat auch die Verbandsgemeinde Seehausen eine Klage zurückgezogen. Wenn niemand gegen den 800 Seiten starken Beschluss klage, sei das Baurecht unanfechtbar, erklärte Webel. Dann könnten mit einem Schlag mehr als 31 Autobahnkilometer gebaut werden, da für den nördlich anschließenden Abschnitt bis Osterburg Baurecht bestehe. 

Nach Ausschreibungen und Auftragsvergabe, könnten Mitte nächsten Jahres die Bagger anrollen. Die Kosten für das knapp 18 Kilometer lange Stück von Stendal-Mitte bis Osterburg werden mit rund 145 Millionen Euro veranschlagt. Die Bauzeit beträgt insgesamt drei Jahre. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSINFRASTRUKTUR BAU & FINANZIERUNG.

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