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maersk Drohne

Die Drohne flog nicht wie geplant vom Festland aus, konnte ihr Paket aber abwerfen

©Maersk

Pilotversuch: Maersk versorgt Schiffe mit Drohnen

Die Reederei Maersk will für kleine Lieferungen an die Besatzung Drohnen einsetzen. Bei einem ersten Versuch, Butterkekse an Bord eines Tankers zu fliegen, spielte allerdings das Wetter nicht mit.

Kopenhagen. Die Reederei Maersk testet Drohnen. Wie das Maersk berichtet sollen die Flieger kleine Ersatzteile, Medikamente oder Post für die Besatzung an Bord bringen. Damit will Maersk 9000 US-Dollar pro Schiff und Jahr einsparen.

Bisher nutzt Maersk wie die meisten anderen Reedereien Kleinstschiffe und Schuten, um die Besatzung während der Fahrt zu versorgen. Und die sind teuer: Etwa 3000 Euro koste der Einsatz solcher Lastkähne, heißt es von Maersk. Drohnen, die von der Küste aus die Schiffe ansteuern könnten, seien eine preiswerte Alternative für kleinere Lieferungen.

Bei einem ersten Versuch in der Nähe der dänischen Hafenstadt Kalundborg hat eine Drohne ein rund zwei Kilo schweres Paket über einem Tankschiff abgeworfen. Die darin enthaltenen Butterkekse blieben zwar unversehrt, dennoch verlief der Testlauf nicht ganz so wie geplant. Statt wie vorgesehen vom Festland aus, ist die Drohne von einem rund 250 Meter entfernten Lastkahn gestartet. Der Grund: schlechtes Wetter. (ks)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special DROHNEN FÜR TRANSPORT, PAKET UND LOGISTIK.

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Drohnen für Transport, Paket und Logistik


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