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Lkw-Kontrolle

Das französische Transportministerium will vermehrt Lkw kontrollieren

©Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/picture-allaince

Pariser Transportministerin setzt auf Kontrolleure und Polizei

Das Transportministerium will mit Kontrollen vermehrt die Einhaltung des europäischen Wettbewerbsrechts durchsetzen. Bei einer Kontrolle nahe Paris wurden 17 Verstöße gezählt.

Paris. Im Kampf gegen Verstöße gegen das europäische Wettbewerbsrecht im Straßengütertransport setzt die neue französische Transportministerin Elisabeth Borne auf die Effizienz der Straßenkontrolleure und der Verkehrspolizei. Dies erklärte sie kürzlich anlässlich eines Besuchs einer Autobahn-Mautstelle bei Saint-Arnoult im Departement Yvelines gegenüber acht Beamten, die dort Kontrollen durchführten.

Belgier fuhr mit zwei Fahrerkarten

In der Richtung Provinz-Paris wurden 73 Fahrzeuge angehalten, darunter 53 Leichttransporter oder Kleinfahrzeuge. Dabei stellten die Kontrolleure 17 Rechtsverstöße fest. In acht der Fälle waren dies Verstöße gegen die EU-Sozialgesetzgebung sowie Schwarzarbeit. Die Mehrzahl der untersuchten Fahrzeuge wurde für Umzüge verwendet und mit kleinen Leihwagen durchgeführt.

Den Vogel abgeschossen hat ein belgischer Fahrer. Er saß seit mehreren Wochen am Steuer eines in Bulgarien angemeldeten Fahrzeugs, wie die Presse berichtete, und fuhr mit zwei verschiedenen Fahrerkarten. Bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte, musste er beziehungsweise sein Auftraggeber eine Kaution in Höhe von 15.000 Euro hinterlegen. (jb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special FRANKREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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