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Pamyra CO2-Kompensation

Pamyra möchte seine Nutzer dazu anhalten, grüner zu werden

©Pamyra

Pamyra forciert CO2-Kompensation

Das Start-up Pamyra will das Thema CO2-Kompensation auf seiner Transportbuchungsplattform stärken. Nach einer Testphase soll für alle angeboten Transportdienstleistungen die Buchung von CO2-neutralen Tarifen ermöglicht werden.

Leipzig. Vor einem Jahr startete das Logistik-Start-up Pamyra.de einen Testlauf und führte einen CO2-neutralen Transporttarif ein. Nach der Testphase würden seit Dezember 2020 alle angeboten Transportdienstleistungen umgestellt, um die Möglichkeit zur CO2-Kompensation anzubieten, kündigt die Transportbuchungsplattform nun an.

Schon jetzt böten demnach Unternehmen wie Hintzen Logistik, das Netzwerk Cargo Trans Logistik sowie der Spediteur für Privatkunden Logisticoo Versendern die Möglichkeit an, über Pamyra.de die CO2-Emissionen bei ihren Fahrten zu kompensieren. Weitere Speditionen sollen in den kommenden Wochen und Monaten folgen. Ziel sei, alle Fahrten auf pamyra.de klimaneutral anzubieten. „Bis zum Frühjahr 2021 möchten wir über 1.000 CO2-neutral gebuchte Fahrten verzeichnen. Grüne Logistik gehört von nun an für uns zum Alltag”, sagt Christian Atz, Key Account Manager bei Pamyra.de.

10 Cent Aufpreis pro Tonne bei Stückgut

Der CO2-neutrale Tarif liegt demnach preislich etwas über dem Basispreis. Bei Stückgutsendungen betrage der Klimaschutzbeitrag zum Beispiel 10 Cent pro Tonne auf 100 Kilometern. Der Differenzbetrag werde ohne Abschläge in ein Emissionsausgleich-Projekt wie dem Bau von Windkraftanlagen investiert, verspricht Pamyra.

Für die Berechnung arbeitet das Start-up mit Arktik, einem Klimaschutzunternehmen aus Hamburg, zusammen. Die Kompensation des Klimaschutzbeitrags erfolgt über die vom WWF mit entwickelten Gold-Standard-Zertifikate. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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