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Neben dem neuen Regionalhub bei München hat Palletways noch einige weitere Pläne für das neue Geschäftsjahr

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PALLETWAYS DEUTSCHLAND ERÖFFNET NEUES REGIONALHUB IN NEUFAHRN

Das Stückgutnetz verspricht sich von dem neuen Standort bei München bessere Laufzeiten und Tarife von und nach Südeuropa. So soll auch an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2016/2017 angeknüpft werden.

Ratingen/Neufahrn.Nun ist es offiziell: Palletways Deutschland hat in Neufahrn bei München sein nationales und internationales Regionalhub Süd eröffnet. Dafür hat die deutsche Palletways-Organisation in diesem Jahr den bisherigen Partner DSS24 übernommen.

Mehr Effizienz dank Regionalhub

Ziel sei es, bis zu 20 Partner aus den Postleitzahlen-Gebieten 8 und teilweise 7 und 9 an das Hub anzubinden, um die Laufzeiten für im süddeutschen Raum zu bewegende Sendungen zu verkürzen, kündigt Mathias Mendel, Geschäftsführer der deutschen Palletways-Gesellschaft und Mitglied im europäischen Board, in München an. Seit Start Anfang September seien sieben Partner an Regionalhub Süd angeschlossen. Weitere Partner sollen in Kürze folgen.

Bislang waren deren Verkehre über das Zentralhub im hessischen Knüllwald/Remsfeld bei Kassel erfolgt. Durch das Regionalhub Süd soll das Ganze deutlich effizienter ablaufen. „Für Versender verkürzt sich durch die direkte Anbindung an das Regionalhub Süd die internationale Laufzeit in Richtung Süden um durchschnittlich einen Tag“, sichert der Geschäftsführer zu. Zudem würden insbesondere Versender palettierter Fracht von und nach Österreich, Italien und Spanien von günstigeren Tarifen profitieren. Eine Preisoffensive starte Palletways aber nicht, betont Mendel. Im Gegenteil: Aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten – unter anderem bedingt durch Fahrermangel und knappen Laderaum – sei eine Preisanpassung unumgänglich.

Mengenmäßig erfolgreiches Geschäftsjahr 2016/17

Insgesamt zeigte sich der Geschäftsführer mit der Entwicklung des Stückgutnetzes in Deutschland sehr zufrieden. So habe Palletways Deutschland im Geschäftsjahr 2016/17 (1. Juni 2016 bis 31. Mai 2017) im Vergleich zum Geschäftsvorjahr 2015/16 über 30 Prozent mehr Paletten abgewickelt und damit insgesamt rund 545.000 Paletten national und international. Konkrete Zahlen wie Umsatz- und Ertragsentwicklung nannte Mendel aber nicht. Auch Planzahlen für das kommende Geschäftsjahr führt er nicht an, verwies auf den Mutterkonzern Imperial, der in 2016 Palletways übernommen hatte.

Mendel betont im Gespräch aber, dass das Franchisesystem stetig wachse. So habe Palletways hierzulande weitere Partner dazu gewinnen können. Bundesweit umfasst das deutsche Netz damit laut Mendel derzeit 60 Netzwerkpartner mit 69 Depots. Weitere vier Partner sollen noch in diesem Herbst auf das Netz geschaltet werden, sagte er, ohne konkrete Namen zu nennen.

Weitere Regionalhubs geplant

Auch für das kommende Geschäftsjahr 2018/19 hat sich der Geschäftsführer viel vorgenommen. So plant Palletways ein weiteres Regionalhub im Raum Hannover. Außerdem werde Palletways seinen Netzwerkausbau durch die Aufschaltung weiterer Netzwerkpartner intensiv vorantreiben, kündigt Mendel an. „Derzeit decken wir bundesweit rund 90 Prozent der Gesamtfläche in diesem Service ab.“ Außerdem plane das Netz den Ausbau seiner 24-Stunden-Zustell- und Abholgebiete.

Wachstumstreiber B2C

Palletways hat sich auf den Expressversand palettierter Güter in Westeuropa fokussiert. Seit der Gründung 1994 hat Palletways ein strategisches europaweites Netz mit mehr als 350 Partnerunternehmen, über 400 Depots und 18 Hubs aufgebaut. Das europäische Palletways-Netzwerk befördert täglich nach eigenen Angaben insgesamt rund 40.000 Paletten.(eh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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