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Pakete

Trotz wieder geöffneter Geschäfte verzeichnen die Paket-Zusteller weiterhin deutlich erhöhte Mengen an Sendungen

©Rolf Vennenbernd/dpa/picture-alliance

Paketmengen trotz offener Geschäfte deutlich über Vor-Corona-Niveau

In der Corona-Zeit werden deutlich mehr Pakete verschickt, das merken die Zusteller DHL, Hermes und DPD. Sie machen mehrere Gründe dafür aus.

Bonn. Trotz wieder geöffneter Geschäfte verzeichnen die Paket-Zusteller weiterhin deutlich erhöhte Mengen an Sendungen. „Wir liegen weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Durchschnitt“, sagte ein DHL-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Spitzenwerte wie an Ostern, als zeitweise neun Millionen Pakete pro Tag zugestellt wurden, erreiche man zwar nicht mehr. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr liege aber weiterhin im zweistelligen Prozentbereich.

Bei den Wettbewerbern ist es ähnlich: Hermes stellt immer noch 40 Prozent mehr Sendungen zu als üblich. „Die Paketmengen bewegen sich seit rund zwei Monaten konstant auf Vorweihnachtsniveau“, sagte eine Sprecherin. Das liege vor allem an Bestellungen im Online-Handel – insbesondere Produkte für das Leben zu Hause seien beliebt, allerdings sei auch Mode mittlerweile wieder stärker nachgefragt. Der private Paketversand liege ebenfalls deutlich über den üblichen Mengen.

Auch DPD sieht sich „weit entfernt vom Vor-Pandemie-Niveau“. Zwar seien die Geschäfte wieder geöffnet, dafür stiegen aber die Sendungen im Business-Bereich wieder an. Punktuell müsse man in der Zustellung zusätzliches Personal einstellen. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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