Hafen Rijeka, Containerschiff, Container-Terminal

Der Logistikdienstleister hat seine Beteiligung an dem kroatischen Hafen Rijeka durch weiteren Aktienerwerb auf rund ein Drittel aufgestockt

©Goran Kovacic/Pixsell/picture-alliance

OT Logistics stockt Beteiligung an Hafen Rijeka auf

Der polnische Logistikdienstleister verantwortet in dem kroatischen Hafen künftig das gesamte operative Umschlaggeschäft und will ihn internationaler aufstellen.

Rijeka. Der polnische Logistikdienstleister OP Logistics kümmert sich künftig um das gesamte operative Umschlagsgeschäft im Adriahafen Rijeka in Kroatien. Das ist möglich, nachdem das Unternehmen seinen Anteil an der kroatischen Hafengesellschaft Luka Rijeka von 20,81 auf 32,56 Prozent erhöhte und mit den beiden anderen Hafenanteilseignern Allianz ZB und ERSTE übereinkam, künftig die Verantwortung für das gesamte Umschlagshandling zu übernehmen. Die Vereinbarung gilt vorerst für sieben Jahre.

„Nachdem wir unsere Beteiligung an Luka Rijeka erhöht und eine Partnerschaftsvereinbarung mit anderen Aktionären unterzeichnet haben, gewinnen wir einen wirklichen Einfluss auf die operativen Aktivitäten des Hafens“, zeigte sich Zbigniew Nowik, CEO von OT Logistics, zufrieden. Er kündigte an, dass sein Unternehmen eine Beteiligung auf 50 Prozent plus eine Aktie anstrebe. Rijeka sei ein wichtiger Hafen für Nordeuropa und besonders für Polen. Der Hafen steht in großer Konkurrenz zu den Nachbarhäfen Koper und Triest, wobei Rijeka bislang eher für das kroatische Hinterland von Bedeutung war. OT Logistics will nun die Internationalisierung vorantreiben. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SÜDOSTEUROPA UND BALKAN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Südosteuropa und Balkan – Transport & Logistik


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