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Grenzkontrolle, Brenner, Österreich

Die österreichische Polizei hat verstärkte Kontrollen angekündigt

©Angelika Warmuth/dpa/picture-alliance

ÖAMTC erwartet Staus zum Pfingstwochenende

Die österreichische Polizei hat über Pfingsten verstärkte Kontrollen angekündigt, zudem wird mit Wartezeiten auf den Transitrouten gerechnet.

Wien. Nach den Öffnungen in der österreichischen Wirtschaft am 19. Mai und dem Wegfall der Quarantäne bei Auslandsreisen erwartet der Österreichische Autofahrerclub ÖAMTC Staus und Verzögerungen für das Pfingstwochenende. Vor allem Richtung Italien müsse mit starkem Reiseverkehr aus Deutschland gerechnet werden. Bereits zu Christi Himmelfahrt seien lange Wartezeiten an den Grenzen – in Nickelsdorf sogar vier Stunden bei der Einreise – verzeichnet worden.

Schon für Freitagabend rechnet der ÖAMTC mit Wartezeiten auf den Transitrouten in Richtung Süden. Dabei werden die Transitrouten in Tirol (A 13, B 179), sowie die Grenzstellen am Walserberg (A 8/A 1), der Karawankentunnel (A 11), Spielfeld (A 9) und Nickelsdorf (A 4) wohl die Hauptrollen im Staugeschehen spielen. Am „Deutschen Eck“ sei in beiden Richtungen mit Verzögerungen zu rechnen.

Innerösterreichisch werde der Ausflugsverkehr über Pfingsten stark zunehmen. Mit Verzögerungen auf den Zufahrten in die touristischen Regionen, wie etwa auf den Verbindungen am Bodensee, den Kärntner Seen, im Salzkammergut, dem Neusiedler See, aber auch in der Wachau sei zu rechnen.

Die Polizei hat inzwischen angekündigt sie werde die Kontrolltätigkeiten im Straßennetz „entsprechend anheben“. Im vergangenen Jahr wurden am Pfingstwochenende von Freitag bis einschließlich Pfingstmontag bei 292 Verkehrsunfällen mit Personenschaden 327 Menschen verletzt und zwei getötet, was dem bisher günstigsten Ergebnis seit Einführung der Statistik im Innenministerium entspricht. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH.

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