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Schienengüterverkehr

Immer mehr Schienenstrecken sollen elektrifiziert werden

©Oliver Berg/dpa/picture-alliance

Nur geringe Stickoxid-Emissionen durch Schienenverkehr

Die FDP wollte von der Bundesregierung wissen, wie hoch der durch den Schienenverkehr verursachte NOx-Ausstoß ist. Obwohl der Anteil nicht ins Gewicht fällt, soll auch dieser weiter verringert werden.

Berlin. Der Anteil der durch den Schienenverkehr verursachten Stickstoffoxid-Emissionen (NOx-Emissionen) am gesamten Ausstoß in Deutschland lag im Jahr 2016 bei 0,9 Prozent, der Anteil der Feinstaubemissionen bei 4,3 Prozent. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor.

Einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung könnte die Elektrifizierung von Schienenstrecken leisten, schreibt die Regierung. Vorgesehen sei hierzu ein Förderprogramm, das sowohl die Elektrifizierung von Strecken als auch die Anschaffung von Fahrzeugen nebst Nachlade-/Tankinfrastruktur umfasst. Dazu gehöre auch eine neue Förderinitiative zur Elektrifizierung regionaler Schienenstrecken. Auf Streckenabschnitten, auf denen eine Elektrifizierung nicht wirtschaftlich ist, könnten Anwendungen mit alternativen Antrieben den Anteil des Dieselverkehrs auf der Schiene reduzieren, heißt es in der Antwort.

Die Bundesregierung hat nach eigener Aussage in den vergangenen Jahren mehrere Entwicklungsprojekte für alternative Antriebe bei Zügen gefördert. Diese umfassten wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge, Batterie-/ Oberleitungs-Hybride und Diesel-/Batterie-Hybride. Das Bundesverkehrsministerium unterstütze den Einsatz solcher Fahrzeuge aus den Förderrichtlinien des „Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP)“ und der Elektromobilität, schreibt die Regierung. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Verkehrspolitik Deutschland, Förderprogramme Transport und Logistik, Partei – FDP


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