Hendrik Wüst

Damit die zusätzlichen Mittel verbaut werden können, hat NRW-Verkehrsminister auch für mehr personelle Kapazitäten gesorgt

©Ralph Sondermann

NRW-Verkehrsminister will 2019 zusätzliche 97 Millionen ausgeben

Hendrik Wüst will den Verkehrsetat für NRW im nächsten Jahr auf rund 2,86 Milliarden Euro aufstocken und mehr Geld in Straßenprojekte und vernetzte Mobilität investieren.

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Düsseldorf. Die schwarz-gelbe Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will mehr Geld für Straßenbauprojekte und die Förderung vernetzter Mobilität ausgeben. Der Etat des NRW-Verkehrsministeriums soll im nächsten Jahr auf 2,863 Milliarden Euro steigen, teilte Ressortchef Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag mit. Das sei ein Plus von 97 Millionen.

„Wir forcieren eine pragmatische und moderne Mobilitätspolitik", sagte Wüst am Donnerstag bei der Haushaltseinbringung im Verkehrsausschuss des Landtags. „Wir gehen konsequent den Weg vom Planungshochlauf über den Genehmigungshochlauf bis zum Bauhochlauf“, betonte er. Dafür stünden die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung.

Für externe Planungsleistungen von Ingenieurbüros steigen die Ausgaben in 2019 demnach auf die Rekordsumme von 98 Millionen Euro. Das sei doppelt so viel wie unter der Vorgängerregierung, so Wüst. Für das Verkehrsressort seien insgesamt 55 Stellen zusätzlich eingeplant – davon 52 neue Stellen bei Straßen.NRW für den Bauhochlauf und die Verstärkung der Baustellenkoordination.

Für vernetzte Mobilität stehen 2019 laut dem neuen Haushalt insgesamt 16,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Errichtung von Mobilstationen soll mit 10 Millionen Euro gefördert werden. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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