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Andreas Pinkwart, Elektro-Lkw

Andreas Pinkwart, nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister, präsentierte den ersten von sieben geförderten Null-Emissions-Lkw am Rheinufer

©Federico Gambarini/dpa/picture-alliance

NRW fördert vollelektrische Lkw

Der erste von sieben Elektro-Lkw rollt im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Für das Projekt eGreenLastMile, das von der Europäischen Union finanziell unterstützt wird, ist ein Etat von 5,2 Millionen Euro angesetzt.

Düsseldorf. Einer der ersten vollständig elektrisch betriebenen Lkw hat eine Fahrt am Rhein in Düsseldorf absolviert. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) präsentierte den Lastwagen am Donnerstag in der Landeshauptstadt. „Wir wollen in Nordrhein-Westfalen bei der Elektromobilität Pionierarbeit leisten“, sagte er.

Der Lkw ist Teil des Projekts eGreenLastMile, das von NRW, der niederländischen Provinz Limburg und der Europäischen Union gefördert wird. Lastwagen, die keine Emissionen ausstoßen, sollen laut Pinkwart dabei helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. Sie sollen für den Transport auf den „letzten Kilometern“ zwischen den Logistikhotspots in NRW und Limburg eingesetzt werden.

Für das deutsch-niederländische Projekt hat NRW einen Etat von 5,2 Millionen Euro angesetzt. Insgesamt sieben Elektro-Lkw sollen demnach im deutsch-niederländischen Grenzgebiet eingesetzt werden. Der in Düsseldorf vorgestellte Elektro-Lkw ist ein Vorläufermodell der Trucks, die 2019 auf die Straße gehen sollen. Zunächst werden die 44-Tonner Kurzstrecken von 150 Kilometern befahren. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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