Nord-Ostsee-Kanal

Der gut 100 Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal ist eine der meist befahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt 

©Martin Elsen/euroluftbild.de/dpa/picture-alliance

Nord-Ostsee-Kanal stundenlang wegen Computer-Problemen gesperrt

Über 30 Schiffe stauten sich in der Elbe beziehungsweise in der Kieler Förde, weil das computergesteuerte Lenksystem ausgefallen war.

Brunsbüttel. Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist am Freitag einen halben Tag lang für große Schiffe gesperrt worden. Wegen Computer-Problemen wurden nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Brunsbüttel seit dem Morgen keine Schiffe der so genannten Verkehrsgruppen 4, 5 und 6 in die Schleusen gelassen. Dazu gehören unter anderem Schiffe mit einer Länge von über 130 Metern.

Mehr als 30 Schiffe stauten sich in der Elbe beziehungsweise in der Kieler Förde während der Sperrung, sagte WSA-Sprecher Thomas Fischer. Kleine Schiffe konnten den NOK weiterhin nutzen.

Den Angaben zufolge war das computergesteuerte Lenksystem ausgefallen. Techniker versuchten vergeblich zunächst per Fernwartung eine Reparatur. Anschließend gelang es Techniker vor Ort die Panne zu beheben.

Der gut 100 Kilometer lange NOK ist eine der meist befahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Er verbindet Nord- und Ostsee. Die „Kieler Nachrichten“ berichteten zunächst darüber. (dpa/sn)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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