Niederlande Grenze
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Grenzüberschreitende Transporte von und in die Niederlande werden zu 52 Prozent von niederländischen Fahrzeugen ausgeführt

©Friso Gentsch/picture alliance/dpa

NIEDERLÄNDISCHE LKW VERLIEREN ANTEILE

Nur knapp die Hälfte der Lkw beim grenzüberschreitenden Gütertransport von und in die Niederlande hat ein niederländisches Kennzeichen.

Den Haag. Der Anteil der niederländischen Lkw beim grenzüberschreitenden Gütertransport von und in die Niederlande ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Besonders Lkw aus mittel- und osteuropäischen Ländern konnten Anteile dazugewinnen. Das geht aus den jüngsten Zahlen des niederländischen Statistikamts CBS hervor.

Niederländische Lkw führen demnach noch gut 52 Prozent dieser grenzüberschreitenden Fahrten aus. Das ist ein Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr 2015. Entsprechend wurden 48 Prozent der insgesamt 191 Millionen Tonnen Güter 2016 von ausländischen Lkw über die Grenze der Niederlande befördert. Das sind zehn Prozent mehr, als noch vor zehn Jahren.

Die meisten Lkw kommen aus Polen

Knapp 45 Prozent der ausländischen Lkw kommen dabei aus mittel- und osteuropäischen Ländern. Unter den einzelnen Herkunftsländern in dieser Gruppe ist Polen unangefochten Spitzenreiter: 55,4 Prozent aller Lkw aus den mittel- und osteuropäischen Ländern waren in Polen zugelassen. Es folgen Rumänien (7,7 %), Bulgarien (7,1 %) und Ungarn (7%) auf den Plätzen.

Insgesamt transportierten Lkw aus mittel- und osteuropäischen Ländern in den Niederlanden 19 Prozent mehr Gütertonnen in 2016 als noch 2015. Fremdländische Lkw aus anderen Ländern transportierten 3,9 Prozent mehr Gütertonnen über die niederländische Grenze. Spitzenreiter in dieser Gruppe ist Deutschland. (kw)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special NIEDERLANDE, BELGIEN UND LUXEMBURG – TRANSPORT, SPEDITION & LOGISTIK.

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