Spanische Fahne

In Spanien ist ein neues elektronisches Mautsystem in Betrieb gegangen

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Neues elektronisches Mautsystem in Spanien

Auf der N 1/A 15 im Baskenland ist auf mehreren Teilstrecken ein neues elektronisches Mautsystem in Betrieb genommen worden. Was zu beachten ist.

Madrid. In Spanien ist ein neues elektronisches Mautsystem auf mehreren Teilstrecken der N 1/A 15 im Baskenland für Lkw über 3,5 Tonnen eingeführt worden. Das berichtet Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) in seinem wöchentlichen Rundschreiben. Bei Fahrzeugen, die mit der Via-T-Box ausgerüstet sind, wird die neue Maut automatisch abgerechnet. Alle anderen Fahrzeuge müssten vorab registriert werden, betont der GVN.

Zu den mautpflichtigen Strecken zählen die A 15 Navarra-Gipuzkoa zwischen den Zufahrten Bazkardo bei Andoain und der Zufahrt mit der AP 8 und GI 41 bei Astigarraga, die N 1 Madrid-Irun zwischen der Einfahrt Andoain-Süd und der Einfahrt Andoain-Nord sowie zwischen der Grenze mit der autonomen Region Navarra bei Etzegarate und der Zufahrt Idiazabal-Süd.

Wer über keine Via-T-OBU verfügt, kann die Maut online über www.bidegi.eus oder an Mautterminals bezahlen. Diese befinden sich auf der AP 8 bei Oiartzun, auf der GI 20 bei Aritzeta, auf der N 1 bei Alegia sowie auf der N 1 bei Etzegarate. Nach Angaben der IRU besteht bis zum 9. Februar darüber hinaus die Möglichkeit, die Straßenbenutzungsgebühren an der spanisch-französischen Grenze bei Irun bar zu bezahlen.

Der GVN weist ferner darauf hin, dass die Mautgebühren innerhalt von 24 Stunden nach Befahren des Streckenabschnitts bezahlt werden muss, ansonsten wird eine Zusatzgebühr erhoben. Ist nach 60 Tagen keine Zahlung eingegangen, wird ein Bußgeld zwischen 150 und 1990 Euro fällig. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SPANIEN UND PORTUGAL.

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