Brunsbütteler Elbhafen

Blick auf den Elbehafen „Brunsbüttel Ports“ in Brunsbüttel

©dpa/picture-alliance

Neuer Schwerlastkran im Brunsbütteler Elbehafen

Die acht Millionen Euro teure Konstruktion wurde in mehreren Komponenten an unterschiedlichen Standorten in Deutschland, Polen und Ungarn gefertigt. Mit ihr sollen künftig noch schwerere Güter umgeschlagen werden können.

Brunsbüttel. In Brunsbütteler Elbehafen steht ein neuer Schwerlast-Kran. Die Hubleistung im Elbehafen wird durch den modernen Doppellenker-Wippdrehkran von derzeit 120 Tonnen auf 240 Tonnen im Tandemhub verdoppelt, wie die Brunsbüttel Ports mitteilten. Durch die hohe Hubleistung und die große Auslage des Krans von maximal 63 Metern könnten zukünftig noch schwerere Güter umgeschlagen werden, auch von Schiff zu Schiff im Transshipment, sagte Geschäftsführer Frank Schnabel am Dienstag.

Die acht Millionen Euro teure Konstruktion wurde in mehreren Komponenten an unterschiedlichen Standorten in Deutschland, Polen und Ungarn gefertigt. Der Kran hat den Angaben zufolge durch seine neue Technologie eine hohe Energieeffizienz und geringe Lärmemissionen. Er sei somit besonders umweltfreundlich. Bei einem Kran rechnet man mit einer Lebenszeit von rund 20 Jahren.

Das Unternehmen betreibt in Brunsbüttel den Elbehafen, den Ölhafen und den Hafen Ostermoor. In diesen drei Universal-Häfen werden nach eigenen Angaben rund 13 Millionen Tonnen unterschiedlichste Massen-, Stück-, Schwer- und Flüssiggüter für regionale, und internationale Kunden verladen. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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Seefracht & Häfen, Logistikregion Schleswig-Holstein


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