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Stena Line setzt auf intermodale Zug- und Fährverbindungen

©Stena Line

Neuer Schwedenzug von Luxemburg via Rostock

Die schwedische Reederei Stena Line baut ihr Logistiknetz für Vor- und Nachlaufverkehre zu den Fährhäfen an der Ostsee im Januar weiter aus.

Rostock. Zusammen mit den Partnern des Logistikunternehmens CFL Multimodal sowie der Häfen Rostock und Trelleborg bietet die schwedische Reederei Stena Line ab Januar eine neue intermodale Zug- und Fährverbindung von Bettembourg in Luxemburg nach Trelleborg in Schweden an. Die Kombination von Schiene und Schiff biete Frachtkunden viele Vorteile, teilte das Unternehmen am Dienstag mit: unter anderem kurze Vorlaufzeit, Flexibilität und eine CO2-Reduzierung von 1,75 Tonnen pro Einheit im Vergleich zum Straßentransport.

Die neue Relation Bettembourg-Trelleborg startet den Angaben zufolge am 11. Januar 2021 mit drei wöchentlichen Rundläufen und ergänzt demnach das bestehende schienenbasierte Portfolio von Stena Line, Kiel-Bettembourg und Kiel-Verona, sowie Rostock-Verona, um eine weitere Strecke. Mit kurzer Vorlaufzeit und direkt angeschlossenen Knotenpunkten im Hinterland wie Eskilstuna in Schweden oder Le Boulou und Lyon in Frankreich entstehe ein europaweites Transportangebot aus einer Hand, hieß es.

„Wir sehen eine starke Nachfrage seitens unserer Kunden nach regelmäßigen intermodalen Verkehren zwischen Südwest- und Nordeuropa. Entscheidend ist, dass es große Volumenpotentiale in beide Richtungen gibt: Holzprodukte, Papier und Stahl aus dem Norden, und frische Nahrungsmittel, Früchte und Gemüse sowie Konsumgüter aus dem Süden“, sagte Katrin Verner, Freight Commercial Manager Stena Line Deutschland. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-FÄHREN & FÄHRVERKEHRE.

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