Luftfracht

Laut ACD ist die Luftfracht sowohl für die deutsche Exportwirtschaft als auch für die Konsumenten unverzichtbar

©Valentin Gensch/dpa/picture-alliance

Neue Technologien für eine nachhaltigere Luftfahrt

Bei einer Veranstaltung des Aircargo Clubs Deutschland zu neuen Technologien in der Luftfahrt ist bemängelt worden, dass mit bisherigen Maßnahmen die Emissionen bis 2050 nicht ausreichend gesenkt werden können.

Frankfurt am Main. In Frankfurt am Main hat eine Veranstaltung des Aircargo Club Deutschland (ACD) zu neuen Technologien für eine nachhaltige Luftfahrt stattgefunden. Dabei hat unter anderem Kay Plötner, Leiter Ökonomie und Verkehr beim Verein Bauhaus Luftfahrt, zukünftige Entwicklungen in der Luftfahrttechnologie präsentiert. Laut Plötner ist es demnach mit bisherigen technischen Lösungen oder politischen Regulationen nicht möglich, die Emissionen bis 2050 hinreichend zu senken. Die Luftfahrt müsse unkonventionelle Wege beschreiten und brauche Alternativen, um Schritt halten zu können. Auch kleinere Verbesserungen können schon viel erreichen, aber im Endeffekt sei man auf eine Kombination von neuen Technologien bis hin zu komplett neuen Lösungen angewiesen, so Plötner.

Luftfracht von besonderer Bedeutung

Laut ACD ist die Luftfracht sowohl für die deutsche Exportwirtschaft als auch für die Konsumenten unverzichtbar. Um sie jedoch effizienter und umweltfreundlicher zu machen, brauche es neue Antriebe und Kraftstoffe. ACD zufolge forscht der Verein Bauhaus Luftfahrt derzeit unter anderem im EU-Projekt Sun-to-Liquid gemeinsam mit internationalen Partnern an neuen thermochemischen Reaktionsverfahren. Dabei soll mithilfe der Sonneneinstrahlung aus atmosphärischem Kohlendioxid und Wasser synthetisches Kerosin hergestellt werden. Derzeit seien allerdings noch die hohen Produktionskosten solcher Technologien im Vergleich mit normalem Kraftstoff ein Nachteil. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LUFTFRACHT & AIRCARGO.

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