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Güterzug, Mittelrheintal

Viele Anwohner im Mittelrheintal beschweren sich über Bahnlärm

©David Davies/ImageBroker/picture-alliance

Netzwerk gegen Bahnlärm fordert verbindliche Lärmgrenzwerte

Das Bürgernetzwerk Pro Rheintal weist darauf hin, dass nicht nur Güterwagen, sondern auch Triebwagen in die Betrachtung mit einbezogen werden müssen.

Boppard. Im jahrelangen Streit um Bahnlärm im Mittelrheintal fordert das Bürgernetzwerk Pro Rheintal gesetzliche Lärmgrenzwerte für Güterwagen und Lokomotiven. Die Triebwagen würden „bisher überhaupt nicht in die Betrachtung fallen”, kritisierte der Vorsitzende des Netzwerks, Frank Gross, am Mittwoch in Boppard. Dabei machten die Lokomotiven einen Großteil des Lärms aus.

Ab dem 13. Dezember 2020 dürfen keine lauten Güterwagen auf den Schienen in Deutschland mehr rollen. Um das zu ermöglichen sollen die Wagen mit leiseren Bremsen ausgestattet werden. 

Wenn eine Lautstärke von 45 bis 55 Dezibel am Haus ankomme, sei das akzeptabel, erklärte Gross. „Das ist auch wirklich keine Zauberei. Es verlangt einfach nur, dass die Schienen glatt und die Räder in Ordnung sind.” Züge in gutem technischem Zustand seien erträglich. Außerdem könnten zusätzlich etwa Lärmschutzwände für ruhigere Tage und Nächte sorgen. (dpa)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Verkehrslärm & Schutzmaßnahmen


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