Handy am Steuer

Im vergangenen Jahr hat der Anteil der tödlichen Verkehrsunfälle aufgrund von Handy-Ablenkung in Baden-Württemberg bei 12,4 Prozent gelegen

©Monika Skolimowska/dpa/picture-alliance

Minister sieht steigende Gefahr durch Handy-Ablenkung im Verkehr

Laut Baden-Württembergs Landesverkehrsminister Winfried Hermann ist eine Ablenkung durch das Smartphone inzwischen die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle im Südwesten.

Stuttgart. Baden-Württembergs Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hält eine Ablenkung durch das Handy für eine steigende Gefahr im Straßenverkehr. Der Zeitung „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag) sagte er, Ablenkung am Steuer sei inzwischen die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle. Im vergangenen Jahr habe der Anteil bei 12,4 Prozent gelegen. Die Autofahrer seien bei 47 tödlichen Unfällen im Land abgelenkt gewesen, zumeist durch ihr Handy.

„Die Handynutzung im Verkehr muss deshalb ähnlich geächtet werden wie Alkohol am Steuer“, forderte der Grünen-Politiker. Insgesamt seien im Südwesten in diesem Jahr 62.395 Verstöße im Zusammenhang mit Handys festgestellt worden (bis Ende Oktober). Das seien schon jetzt mehr als im gesamten Jahr 2016 mit 58.866 Verstößen und fast doppelt so viel wie im Jahr 2014 mit 34.368 Verstößen. Seit Oktober gelten bereits höhere Strafen für Handysünder am Steuer. (dpa)

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Logistikregion Baden-Württemberg, Hermann, Winfried, Verkehrssicherheit


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