Lies glaubt, dass Maersk-Line Wilhelmshaven zu einem Drehkreuz für den Containerumschlag ausbauen will

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Minister sieht Schwung für Jade-Weser-Port

Ab Februar sollen vier neue Zubringerlinien den Jade-Weser-Port anfahren. Wirtschaftsminister Olas Lies glaubt an ein Aufleben des Tiefwasserhafens.

Wilhelmshaven/Hannover. Vier neue Zubringerlinien sollen von Februar an den bisher schwächelnden Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven ansteuern. Die Feederschiffe sollten drei im Fahrplan bereits angekündigte Überseedienste ergänzen, teilte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag mit. Die regelmäßigen Ankünfte belegten, dass sich die weltgrößte Containerreederei Maersk Line zu Wilhelmshaven bekenne und zu einem Drehkreuz für den Containerumschlag ausbauen wolle. Die Feederdienste werden von der Maersk-Tochter Seago Line betrieben.

Maersk Line wird von Februar an mit zwei Asiendiensten und einem Middle-East-Dienst jeweils wöchentlich Wilhelmshaven ansteuern. Auch ein Schiff der Triple-E-Klasse, dem weltweit größten Containerschiffstyp, soll dort wöchentlich anlegen.

Dazu kommen die vier Feederlinien: Sie sollen die mit kleineren Schiffen in Wilhelmshaven gelöschten Container Richtung England, Skandinavien und weiter in den Ostseeraum transportieren. Der Umschlag von ganz großen auf kleinere Containerschiffe war nach Angaben von Lies eine zentrale Geschäftsidee für Deutschlands einzigen tideunabhängigen Tiefwasserhafen gewesen.  (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special HAFEN WILHELMSHAVEN.

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