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Michelin Reifen

Michelin profiterte 2009 von der deutschen Abwrackprämie

©Michael Latz / ddp

Michelin baut Werk Bad Kreuznach aus

Der französische Reifenhersteller Michelin investiert in deutschen Standort

Bad Kreuznach. Der Reifenhersteller Michelin will auch in diesem Jahr am Standort Bad Kreuznach einen Millionenbetrag investieren. Das Unternehmen will zwei weitere Fertigungsanlagen für Reifen in Betrieb nehmen, wie Michelin heute in Bad Kreuznach mitteilte. Bereits 2009 hatte der Konzern an der Nahe 4,7 Millionen Euro für eine solche Anlage ausgegeben. Damit sollen Reifen hergestellt werden, die sich günstig auf den Verbrauch auswirken. Das Unternehmen bezeichnete die Investition in die fünfte Anlage dieser Art im Werk als weiteren Schritt zur Sicherung des Standortes und der Arbeitsplätze. Wegen der wirtschaftlichen Belebung hat sich die Zahl der Kurzarbeiter im Werk halbiert. Derzeit arbeiten von den rund 1600 Mitarbeitern 150 kurz, beim Start dieser Maßnahme im April 2009 waren es 300. Das Unternehmen werde auch in diesem Jahr „auf Sicht“ fahren und die Produktion der Marktentwicklung anpassen, sagte eine Sprecherin. 2009 hatten sich laut Michelin die Abwrackprämie und eine erhöhte Nachfrage nach Winterreifen „mildernd“ für das Werk ausgewirkt, das rund 7,5 Millionen PKW- und Leicht-LKW-Reifen fertigte. Für 2010 wird ein leicht erhöhtes Volumen erwartet. In Bad Kreuznach – einem von fünf deutschen Standorten - werden unter anderem Reifen und Kautschukmischungen hergestellt. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MICHELIN REIFEN.

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