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Fehmarnbelt-Tunnel

Beim Fehmarnbelt-Tunnel soll es schneller vorangehen, sagt Kanzlerin Merkel

©Daniel Bockwoldt/dpa/picture-alliance

Merkel will Fehmarnbelt-Querung zügig voranbringen

Bei der Planung des Fehmarnbelt-Tunnels kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Die Bundeskanzlerin versprach Dänemark jetzt ein zügigeres Vorgehen.

Berlin/Kiel. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen über die Verzögerungen beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark gesprochen. Merkel sagte nach dem Treffen mit Rasmussen am Donnerstag in Berlin, man sei sich einig, „dass wir die Fehmarnbelt-Querung, die für Dänemark ja von großer Bedeutung ist, jetzt so zügig wie das rechtlich möglich ist voranbringen wollen“.

Der 19 Kilometer lange Tunnel sollte eigentlich schon in diesem Jahr fertig sein, doch noch immer ist unklar, wann der Bau überhaupt beginnen kann. Bei der Planung des Tunnels war es in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen gekommen. So wurde im März bekannt, dass der für Sommer vorgesehene Planfeststellungsbeschluss nun erst Ende des Jahres vorliegen soll.

Laut Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) sind schwierige umweltrechtliche Fragen zu klären. Gegen die bisherigen Planungen waren in Deutschland weit mehr als 10.000 Einwendungen vorgebracht worden. Es wird damit gerechnet, dass Umweltschützer und Fährbetreiber gegen den Planfeststellungsbeschluss vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen. (dpa/jt)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION SCHLESWIG-HOLSTEIN.

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