Baustelle

Autofahrer in und um Hamburg müssen sich auch in diesem Jahr wieder auf Baustellen auf den Autobahnabschnitten im Stadtgebiet einstellen (Symbolbild)

©Jürgen Fälchle/Fotolia

Mehrere Baustellen 2019 auf Hamburgs Bundesautobahnen

„Eine Baustelle ist eine Baustelle“, hat Hamburgs Verkehrssenator gesagt. Hamburgs Koordinatoren versuchen, sie bestmöglich abzustimmen. Die 2019 geplanten Sanierungen auf Autobahnen im Stadtgebiet haben sie nun erläutert.

Hamburg. Autofahrer in und um Hamburg müssen sich auch in diesem Jahr wieder auf Baustellen auf den Autobahnabschnitten im Stadtgebiet einstellen. An einem Juni-Wochenende werde es auch eine Vollsperrung auf der A1 geben, die einen östlichen Abschnitt betrifft, sagten die Baustellenkoordinatoren Carsten Butenschön und Christian Merl der „Deutschen Presse-Agentur“ in Hamburg. Eine Großbaustelle soll nach ihren Angaben 2019 für den Verkehr freigeben werden: die in den vergangenen Jahren verlegte Wilhelmsburger Reichsstraße.

Weil im östlichen Stadtteil Billstedt die beiden Brücken der Bundesstraße 5 über die A1 marode sind, wird zunächst eine abgerissen. „Dafür wird die A1 zwischen den Anschlusstellen Öjendorf und Moorfleet voll gesperrt.“ Hierfür vorgesehen ist das Wochenende 22./23. Juni. Die Erneuerung beider Brücken wird von Juni an bis ins Jahr 2021 dauern. Daher werde der Verkehr auf der B5 morgens zweispurig in die Stadt und einspurig nach Bergedorf geführt, abends sei es anders herum, kündigte Butenschön an. Von der Maßnahme sind auch die Verbindungsarme der Anschlussstelle von April an betroffen. Nutzer der A1 können während der Sperrung auf die A25 oder Umleitungsstrecken ausweichen.

Weitere Brückenarbeiten geplant

Brückenarbeiten gibt es 2019 im Osten auch an der A1-Überführung am Oststeinbeker Weg und weiter westlich an der Europabrücke der A253 über die Elbe, wo Schutz- und Sicherungseinrichtungen erneuert werden müssten. Hier gehen die Planer von verengten beziehungsweise verschobenen Fahrstreifen aus. In Harburg wird von März bis August auf der Hohen Straßen zur A253 die Richtungsfahrbahn Süd saniert, so dass je Richtung nur eine Fahrbahn für den Verkehr frei sein wird.

Weiter nordwestlich wird auf der A7 vor der Einfahrt in den Elbtunnel ein Hilfsdamm mit zwei zusätzlichen Fahrspuren angelegt. Er werde für den Verkehr benötigt, wenn von 2020 an die anschließende 3,8 Kilometer lange A7-Hochstraße Elbmarsch ausgebaut werden wird, erläuterten die Planer. Dafür wird auch der Elbtunnelrechner erneuert. Wie bereits in 2018 sind hierfür zwei Sperrungen des Elbtunnels erforderlich. Weiter nördlich wird im ersten Halbjahr der Verkehr der A7 in die erste Röhre des Stellinger Deckels gelegt.

Bis zum – bereits vorgesehenen – Ausbau der A1 in Hamburg wird das Kreuz Süd erhalten werden müssen, wie die Koordinatoren deutlich machten. Von April bis Oktober sollen dort eine Brückenkonstruktion mit einem Federbalken abgesichert und die bestehende Betonschutzwand durch eine neue ersetzt werden. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION HAMBURG.

1000px 588px

Logistikregion Hamburg, Stau, Streik und Unwetter – Behinderungen in Verkehr & Logistik, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung

WEITERLESEN: